Revier

Smålandsfarvandet

Hafen von Karrebæksminde mit Holzbooten am Kai

Das Smålandsfarvandet (das „Smålands-Fahrwasser”) ist das Gewässer zwischen der Südküste Seelands im Norden, Lolland und Falster im Süden sowie den Inseln Omø und Agersø (und natürlich Sjælland) im Norden. Es liegt etwas abseits der großen Törnrouten und ist gerade deshalb so reizvoll: ruhig, flach und mit einer Handvoll kleiner, nicht so überlaufener Häfen.

Die Dänische Südsee liegt gleich westlich des Smålandsfarvandet, und die beiden Reviere sind eng miteinander verbunden. Nur ein einziger Tagestörn und der Große Belt trennen die beiden Gebiete. Wer in der Dänischen Südsee unterwegs ist, kann das Smålandsfarvandet als ruhige Alternative zu den größeren Häfen nutzen — oder umgekehrt.

Nur bei einem starken Nordwest könnte es hier etwas unruhig werden.

Ich selbst habe das Revier erst 2020 mit der Lille Svea kennengelernt und mich gleich gefragt, warum hier nicht mehr Boote unterwegs sind, vor allem, wenn es in der Hochsaison im Juli mal wieder brechend voll in den Häfen der Dänischen Südsee ist.

Die Highlights des Smålandsfarvandet kann man kaum benennen, weil es eigentlich überall sehr schön ist. Ganz besonders gut gefallen hat uns Femø mit dem Femø Kro, und natürlich Bisserup.

Charakter: flach, ruhig (außer bei kräftigem Nordwest), idyllisch — sehr schöne Häfen und Inseln.

Beachten: im Südwesten des Reviers gibt es einige Untiefen, die das Segeln bei ordentlicher Navigation aber eher aufwerten als behindern.

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