Unter Deck (in Arbeit)

Wer zum ersten Mal an Bord einer Vindö 50 klettert, sollte sich rückwärts den Niedergang hinunterlassen. Der ist hoch und steil — eine einzige Stufe, mehr Leiter als Treppe. Das ist keine elegante Lösung, aber eine ehrliche: Der Platz unter dem Cockpit ist begrenzt, und eine bequemere Treppe würde der Pantry im Weg stehen.

Unten angekommen steht man im Gang, links die Navigationsecke, rechts die Pantry, und geradeaus der Blick in den Salon. Es ist dieser Moment, der die Auguste von den allermeisten modernen Booten unterscheidet: Man schaut nicht in zweckmäßige aber wenig einladende „Ikea-Küche“ mit ein paar Furnierleisten, sondern in einen Raum aus Holz. Mahagoni, wohin man sieht. Wände, Schränke, Handläufe — alles massiv oder mit einem Furnier, das so dick ist, dass es auch nach fast 50 Jahren noch niemand durchgeschliffen hat. Und über allem die Decke, getragen von Querstreben aus heller Esche und dunklem Mahagoni — abwechselnd geschichtet, vielleicht einen Zentimeter stark, sauber verleimt.

Andere nennen so etwas eine „Mahagoni-Höhle“. Wir nennen es großartig. Alles wirkt sehr durchdacht, als hätte sich jemand mit sehr viel Erfahrung und handwerklichem Geschick wirklich Mühe gegeben. Und so ist es ja auch.

Wie so vieles an Bord, so ist auch dieser Artikel noch „in Arbeit“. Bilder und Details folgen.