Vindö 50 SL Ketsch
Werft: Nötesund Varv AB, Orust
Konstrukteur: Carl Andersson
Massives GFK mit Aufbauten aus Sperrholz und formverleimten Furnieren


Technische Daten
Baujahr: 1979
Segelnummer:
Baunummer:
Dieseltank: 60L?
Wassertank: 200L?
Motor: Solé Mini 33 – 30PS
Welle: Radice Wellendichtung mit Wasser- und Fettschmierung
Länge über alles: 10,65m / 35″
Länge Wasserlinie: 8,45
Rumpfgeschwindigkeit: 7kn
Breite: 3,15m
Tiefgang: 1,60m
Verdrängung: 6,2t
Ballast: 2,4t
Ballastanteil: 38%
Instrumente: Raymarine i70
4 Antworten zu „Das Boot”.
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Moin Herr Steinacker, bin über das SF auf ihre HP aufmerksam geworden. Tolle Berichte, schön geschrieben, findet man so ganz selten!
Und nun das Vindö Projekt, was für ein dickes Brett. Ich kenne einige 50iger aus meiner Praxis als Gutachter, deshalb erlaube ich mir mal einen Tipp: Schwachstelle ist bei den Booten das Hauptschott bzw. das leider nicht durchgängig vorhandene Hauptschott im Bereich des Mastfußes. Hier hat die Werft -wohl um eine angenehmerer Durchgangshöhe ins Vorschiff zu bieten – auf eine Verbindung der beiden Schottthälften oben unter der Decke verzichtet. Folge ist leider, dass der Druck vom Mast und der Zug der Püttinge hier für Beweglichkeit sorgen, die man eigentlich nicht möchte (bei der 40iger übrigens ähnlich).
Wenn nicht schon geschehen würde ich hier eine Verstärkung im Sinne eines durchgehenden Decksbalkens o-ä. nachdenken.
Ansonsten frohes Schaffen und alles Gute !
Uwe Gräfer (im SF Moppelender) aus Hamburg
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In dem Bereich scheint mir noch alles original, also nicht nachträglich verstärkt zu sein, ich schaue mir das aber noch mal genauer an. Hast du irgendwelche Bilder oder Anleitungen, wie das am Ende aussehen würde und wir man dabei vorgeht?
Nebenbei scheinen Die Püttinge als solche auch etwas schwach zu sein.LikeLike
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Hallo Guido,
hab gerade mein Archiv durchforstet, aber von dem Bereich leider nichts
aussagekrärftiges gefunden. Nach meiner Einschätzung geht es darum, die
beiden Mastschotthälften unter Deck oben miteinander zu verbinden, damit
hier Kraftschluss gegeben ist. Ansonsten sorgt der Wantenzug dafür, dass
das Deck in diesem Bereich unter Stauchdruck kommt. Werftseitig ist da
glaube ich nichts, weil man wohl einen freien Durchgang ins Vorschiff
ohne Gefahr für den Kopf wollte 🙂 Dadurch sind aber die beiden
Mastschotthälften oftmals schon lose gearbeitet.Püttinge sind auch ein Thema, das stimmt. zumindest die Unterwanten sind
nur durchs Deck gesteckt und nicht an den Rumpf angebunden. Beim
Oberwant bin ich mir nicht mehr sicher, das ist glaube ich weiter außen
in Richtung Bordwand.BGUwe
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Mojn Herr Steinacker,
der Druck von oben muss ja irgendwo hin: wo soll denn der vorgeschlagene „Querbalken“ aufliegen?
Verlängere doch einfach die Maststütze (im WC) nach unten, indem Du sie mit einem epoxibrocken unterfütterst- meistens ist die nämlich weggerottet.
Mit ganz vielen Grüssen, Gerulf
V50 ketch
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